Hintergrund
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Archiv
20.09.2017
Interview mit dem Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke
Im Vofeld der Bundestagswahl hat unser Vorsitzender, Wilhelm Paul Wieland, mit Sebastian Steineke, Bundestagsabgeordneter aus unserem Wahlkreis, genauer gesprochen
Wieland: Warum sind Sie Politiker geworden?
 
Steineke: Es ist mir wichtig, wie sich unsere Heimat entwickelt. Das möchte ich aktiv mitgestalten und dafür sorgen, dass es den Menschen im Alltag besser geht. Diesen Anspruch habe ich an mich selbst. In der Politik kann ich das am besten umsetzen. 
 
Wieland: Wie lange sind Sie bereits politisch aktiv?
 
Steineke: 2004 bin ich in die CDU eingetreten. Angefangen habe ich als sachkundiger Einwohner in Neuruppin, seit 2011 bin ich Mitglied des Kreistages in OPR und seit 2013 Mitglied im Deutschen Bundestag.  
 
Wieland: Welche Rolle hat Ihr christlicher Glaube bei der Entscheidung für die Politik bei Ihnen gespielt?
 
Steineke: Als Christ glaube ich an die Verantwortung und Selbstbestimmtheit des Einzelnen in der Gesellschaft und an die Solidarität für die Menschen, die Unterstützung brauchen. Diese Prinzipien sind auch für meine Entscheidung, zuerst in die Kommunalpolitik und dann in die Bundespolitik zu gehen, maßgeblich gewesen. 
 
Wieland: Welche Vorbilder haben Sie?
 
Steineke: Das sind, ganz ehrlich, meine Eltern. Ich kann ihnen nur für alles danken, was ich von ihnen bekommen habe und sie werden für mich immer ein Ideal sein. 
 
Wieland: Was macht Ihnen bei Ihrer Arbeit als Politiker am meisten Freude?
 
Steineke: Wenn ich mich für etwas einsetze, wovon ich überzeugt bin, das es den Alltag der Menschen verbessert und dann auch funktioniert, dann macht mich das glücklich. Das kann zum Beispiel die erfolgreiche Förderung eines Projektes aus meinem Wahlkreis mit Geldern aus dem Bundeshaushalt sein. 
 
Wieland: Was war in der letzten Legislaturperiode das Wichtigste, das Sie erreicht haben?
 
Steineke: Für den Wahlkreis konnte ich über eine Millionen Euro an Fördermitteln einwerben, zum Beispiel für Kulturprojekte. Das hat mich sehr gefreut. Ansonsten habe ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten insbesondere für Themen eingesetzt, die unseren Wahlkreis betreffen, zum Beispiel bei der Infrastruktur. 
 
Wieland: Was möchten Sie unbedingt noch erreichen?
 
Steineke: Diese unsägliche Kreisreform verhindern. Ich kann noch immer nicht verstehen, wie die rot-rote Landesregierung auf die Idee kommt, dass das auch nur für einen Menschen etwas verbessern würde. Außerdem möchte ich die Breitband- und Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum verbessern. Da müssen wir aufpassen, dass der ländliche Raum nicht abgehängt wird, sonst werden wir als Wirtschaftsregion unattraktiv und verlieren viele Arbeitsplätze. Bei der Energiewende müssen wir auch noch viel tun. Vor allem müssen endlich höhere Mindestabstände zwischen Windkraftanlagen und Wohngebäuden kommen. Zurzeit führt der Ausbau der Windkraftanlagen dazu, dass in vielen Regionen die Akzeptanz für die Energiewende schwindet. Es gibt also viel zu tun! 
 
Wieland: Warum sollten besonders junge Wähler sie wählen? 
 
Steineke: Junge Menschen, die zurzeit in der Schule, Ausbildung oder im Studium sind, wollen natürlich später einen guten Arbeitsplatz haben. Ausreichend Jobs können wir aber nur anbieten, wenn wir eine gute Wirtschaft haben, die auch bei uns im ländlichen Raum stark ist. Dafür setze ich mich ein. Außerdem möchte ich junge Familien noch mehr fördern. Deshalb finde ich es richtig, dass wir u.a. das Kindergeld erhöhen werden.